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Wir stellen uns vor. Einrichtungen, Hilfen, Projekte
  • Fotoreihe Kinderschutz-Zentrum 2

 

Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg/Kalk

Übernahme der Sozialraumkoordination
Übernahme der Sozialraumkoordination mit Dezernentin Klein und Bürgermeister Dohm

Soziale Vernetzung im Stadtteil

Mit der Sozialraum-koordination Humboldt-Gremberg/Kalk hat der Kinderschutzbund Köln seit 2009 eine weitere Aufgabe der sozialen Vernetzung im Stadtteil Kalk übernommen. Die Sozialraumkoordination ist Teil des städtischen Modellprojekts „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“, das in insgesamt 11 Sozialräumen durchgeführt wird.

Durch eine optimierte Zusammenarbeit und Vernetzung aller Akteure in den Stadtteilen sollen die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden.
Themenfelder sind: Kinder, Jugend und Familie, Soziales, Gesundheit, Bildung, Wohnen, Sport, Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Gemeinwesen und Politik.
In den elf Sozialraumgebieten sind dazu Koordinations- und Anlaufstellen eingerichtet. Die dort tätigen Koordinatorinnen und Koordinatoren greifen die obengenannten Themenfelder auf, prüfen welche Angebote im Sozialraum bereits bestehen und ermitteln, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Dabei stellen sie gezielt den Kontakt zwischen möglichen Beteiligten her und unterstützen bei der Entwicklung von Projekten. Sie nehmen an Konferenzen und Arbeitskreise teil oder organisieren sie selber und haben einen Überblick über alle Einrichtungen, Institutionen und Initiativen

Kontakt:
Sozialraumkoordinator
Alexander Tschechowski
Rolshover Straße 7-9, 51105 Köln
(im Zentrum der Gold Kraemer Stiftung)

Tel: 0221/ 47 44 59-14
Fax: 0221/ 47 44 59-11
a.tschechowski@kinderschutzbund-koeln.de

Informationen zur Sozialraumkoordination Humboldt-Gr./Kalk

Stadtteilplan Kalk

Stadtteilplan Humboldt-Gremberg

Flyer Sozialraumkoordination der Stadt Koeln

Weitere Informationen über Einrichtungen und Veranstaltungen im Sozialraum finden Sie unter www.kalk-vernetzt.info

 

„ Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“.

Wenn Sie Fragen zu dem Konzept haben, Informationen über Angebote im Sozialraumgebiet oder Partner für die Realisierung von Projektideen suchen, wenden Sie sich bitte direkt an die Sozialraumkoordinatorinnen und –koordinatoren oder an die Geschäftsstelle der Stadt Köln.

Weitere Informationen und Material zum städtischen Konzept finden Sie auf der Webseite der Stadt Köln

 

Öffentliche Bücherschränke

Öffentliche Bücherschränke in Kalk und Humboldt-Gremberg
Sozialraumkoordination des Kinderschutzbundes fördert Leselust im Stadtteil

Bücherschrank Kalk auf der Kalker Hauptstr. 210
Bücherschrank Kalk auf der Kalker Hauptstr. 210

Köln, 15.11.2011/ Auch im Stadtteil Humboldt-Gremberg finden leselustige Kinder, Jugendliche und Erwachsene nun eine kostenlose Möglichkeit, interessante Bücher auszuleihen, zu tauschen oder auch nur einzustellen. Nach längerer Suche konnten die Sozialraumkoordinatorinnen des Kinderschutzbundes, Heinz-Hubert Specks und Christiane Petri mit der Konditorei Mudlic auf der Gremberger Straße endlich auch in Humboldt-Gremberg einen zentralen Stellplatz und mit Gunhild Schreiber eine engagierte ehrenamtliche Bücherschrankpatin gewinnen.
„Wir sind stolz darauf, dem offenen Bücherschrank Humboldt-Gremberg eine „Heimat“ bieten zu können“, so Bäckermeister Stefan Mudlic am 15.11.2011 bei der Einweihung im Gespräch mit Bezirksbürgermeister Markus Thiele, der die niedrig-schwellige Bildungsinitiative beispielhaft hervorhebt und die besten Grüße zum Gelingen aus der Bezirksvertretung mitbringt. „Die Bücherschränke werden mit dazu beitragen, dass alle Kalker Bürger wieder mehr Zugang zum Lesen finden können“.

Über positive Erfahrungen mit dem ersten Bücherschrank auf der Kalker Hauptstraße seit 2010 berichten Bäckermeister Engelbert Schlechtrimen von der „Standortgemeinschaft Kalker Hauptstraße“ und Rainer Kreke von der Stiftung „KalkGestalten“. Gemeinsam mit der Sozialraumkoordination haben sie auch die Finanzierung des Projekts ermöglicht „Der Bücherumschlag vor unserer Bäckerei ist rasant und sie finden hier Büchersuchende aus allen sozialen und kulturellen Schichten“, hebt Schlechtrimen die positive Resonanz auf den Kalker Bücherschrank hervor. Kreke kündigt eine weitere Leseinitiative „Kalk liest“ der Stiftung mit ehrenamtlichen Vorlesern an.

Mit den Bücherschränken sieht Marlis Herterich, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, die Bemühungen des Vereins um Angebote der Leseförderung verstärkt. „In unseren beiden Stadtteiltreffs in Kalk und Bayenthal haben wir kleine Bibliotheken mit Kinder- und Jugendliteratur eingerichtet. Leseförderung spielt auch eine wichtige Rolle bei unserer Hausaufgabenbetreuung, bei der Einzelförderung und in den Gruppenangeboten für Kinder und Jugendliche.“

Beide Bücherschränke werden frühmorgens von den Stellplatzbetreuern vor das Ladenlokal geschoben und mit einer Kette gesichert. Zum Ladenschluss werden sie wieder weggeschlossen. Die Bücherschrankpatinnen sorgen für Ordnung und sauberen Zustand und sortieren anzügliches, rassistisches oder anderweitig ungeeignetes Schriftgut aus und bestücken die Bücherschränke gegebenenfalls auch mit größeren Bücherspenden.

 

Infomobil VEHIKEL zum Ausleihen

Neues Infomobil VEHIKEL für lebenswerte Veedel in Humboldt-Gremberg und Kalk unterwegs
Sozialraumprojekte aktivieren Nachbarschaft zum Mitmachen und Gestalten.

Präsentation des VEHIKEL mit Bürgermeister Thiele
Präsentation des VEHIKEL mit Bürgermeister Thiele

Köln 9.10.2013 Gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Markus Thiele berichteten die Sozialraumkoordinatoren für Humboldt-Gremberg und Kalk Tine Pfeil und Heinz-Hubert Specks über die Verwendung der sozialräumlichen Mittel in den letzten zwei Jahren.

Konkret wurden die Aktionen zur Neugestaltung und Nutzung der Spielfläche im Humboldtpark sowie zur Eröffnung einer ehrenamtlich betreuten Fahrradwerkstatt für Kinder und Familien in der Bertramstraße. Die Beispiele machen die Wirksamkeit sozialräumlicher Kooperationen deutlich.

Am Runden Tisch „Kind, Jugend, Familie“ in Humboldt-Gremberg wurde die Situation der Kinder im Stadtteil in den Sommerferien thematisiert und die Idee einer Ferienspielaktion im Humboldtpark entwickelt. Angestoßen durch sozialräumliche Mittel findet diese Aktion mittlerweile regelmäßig und mit Unterstützung von Sponsorengeldern statt. Ähnlich zeigen sich die Effekte der Arbeit von „WerkZeitRaum“ Durch bürgerschaftliches Engagement konnte ein informeller Lern- und Begegnungsraum für Kinder und Jugendliche in der Kalker Bertramstraße geschaffen werden.

Unter dem Motto „VErnetzen – HInschauen – KEnnen-Lernen (VEHIKEL) steigen die beiden Sozialraumkoordinatoren ab sofort auch auf´s Rad. Ihre Mission: Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Entwicklungen und Angebote im Veedel zu informieren und ins Gespräch zu bringen. Ihr Vehikel ist eine Art fahrbarer Kiosk, in dem sie Infomaterial für jede Altersgruppe und zu den unterschiedlichsten Themen und Problemlagen bereit halten. Ob Fragen zu Wohngeld, Schulanmeldung oder Integrationshilfen, ob Informationen zu Eltern-Kind-Cafe, Sportverein oder Seniorentanz – das VEHIKEL hält Flyer und Kontaktadressen bereit.

Aber nicht nur Beratung und Vermittlung ist das Ziel. Die Sozialraumkoordinatoren werden mit ihrem Fahrrad regelmäßig an verschiedenen Orten Station machen, um ins Gespräch zu kommen und ganz direkt zu hören, was die Menschen in Humboldt-Gremberg und Kalk beschäftigt.

Mit diesem zusätzlichen Angebot soll der Ansatz des sozialräumlichen Handelns gestärkt werden. „Insbesondere vor dem Hintergrund knapper Kassen wird es in den nächsten Jahren noch mehr darauf ankommen, Ressourcen zu bündeln und so die gemeinsame Gestaltung und Aufwertung so genannter sozialer Brennpunktgebiete auf den Weg zu bringen“, beschreibt Heinz-Hubert Specks die Anforderungen für die Zukunft.

Das Vehikel ist aber auch für Einrichtungen und Initiativen ausleihbar (Tel: 47 44 59-0). „Jeder der selber auf der Suche nach „Komplizen“ oder bestimmten Ressourcen im Stadtteil ist, oder einfach nur ein Transportmittel für seine Gruppenaktivitäten benötigt, kann sich auf unser Rad schwingen“, so Tine Pfeil. „Wir möchten mit diesem Angebot die bisherige gute Vernetzung und Zusammenarbeit im Sozialraum stärken und weiterhin zukunftsweisende Partnerschaften und Inhalte befördern“, sind sich beide Koordinatoren einig.

Seit 2009 haben Einrichtungen, Vereine und Initiativen für innovative Ideen im Veedel finanzielle Unterstützung erhalten. Die Vergabe wurde durch einen sozialräumlich eingesetz-ten Projektbeirat entschieden.

„Damit die BewohnerInnen sich auch in Zukunft zur Verbesserung ihres Veedels engagieren können, brauchen wir sozialräumliche Mitteil, die solche und ähnliche Projekte anstoßen,“

bekräftigt Karsten Göbbels, Initiator des Projekts WerkZeitRaum, die Wichtigkeit der finanziellen Mittel.

Bezirksbürgermeister Markus Thiele zeigte sich vom neuen Infomobil begeistert und unterstrich die Bedeutung der Sozialraumkoordination für die Stadtteile:

„Wir brauchen die Sozialraumkoordination, um die Potentiale im Stadtteil zu entwickeln. Deshalb werden wir uns gemeinsam dafür einsetzen, dass auch weiterhin Mittel zur Verfügung stehen, um Projekte für den Sozialraum anzustoßen und damit ehrenamtliches Engagement und Selbsthilfe zu fördern. Kalk ist ein reicher Stadtteil – reich an Kindern und damit an Zukunft.“

 

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