|
Vernetzung und Gremienarbeit |
|
Der Kinderschutzbund Köln ist in vielfältiger Weise in das Jugendhilfesystem in Köln eingebunden: Zum einen ist die fallbezogene Kooperation mit anderen Helfern der Familie wesentlich für den Erfolg einer Hilfe. Es wird deshalb Wert darauf gelegt, in der Arbeit mit den Familien und den anderen Helfern im Umfeld der Familie klare Abgrenzungen und Absprachen zu erreichen. Gerade Kinderschutzaufgaben erfordern aber auch über den einzelnen Fall hinaus ein hohes Maß an verlässlicher Zusammenarbeit zwischen beteiligten Diensten und Einrichtungen, damit Bedarf und Hilfen abgestimmt und für die Familie hilfreiche Wege der Zusammenarbeit geplant werden können. Diese Aufgabe erfüllen Zusammenschlüsse wie z.B. der Arbeitskreis Kinderschutz, das Kölner Bündnis für eine gewaltfreie Erziehung, der Leiterkreis der Erziehungsberatungsstellen oder das Netzwerk Häusliche Gewalt, an denen der Kinderschutzbund beteiligt ist. Hinzu kommt die große Bedeutung einer guten Vernetzung der Angebote in präventiver Hinsicht, damit Hilfesuchende auf möglichst kurzem Wege zu der ihnen angemessenen Hilfe finden können. Eine besondere Rolle spielt hier die Vernetzung im Sozialraum, in der der Kinderschutzbund Köln vor allem mit seinen Stadtteilprojekten in Kalk und in Bayenthal eingebunden ist. Für den Sozialraum Humboldt-Gremberg/ Kalk wurde er zum 1. Januar 2009 außerdem mit der Sozialraumkoordination beauftragt. Der Kinderschutzbund Köln wirkt darüber hinaus mit bei der Gestaltung der Jugendhilfe auf örtlicher und überörtlicher Ebene: - durch Mitwirkung in Instanzen der öffentlichen Jugendhilfeplanung und Vertretung der Interessen der freien Träger und der Anliegen des Kinderschutzes
- durch aktive Teilnahme an der öffentlichen und der fachlichen Diskussion.
- durch die Mitarbeit in Gremien der Bundesarbeitsgemeinschaft "Die Kinderschutz-Zentren" sowie des Landes- und Bundesverbandes des Kinderschutzbundes.
|